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Cruise in den Mai (Karlsruhe) 2017

Blog 01. Dezember 2015
  • Tretharley
  • Beachcruiser
  • Cruise

Normalerweise treffen wir uns immer am ersten Mai, doch dieses Jahr hat die Orga, in weiser Voraussicht, den Cruise um einen Tag nach vorne verlegt. Die absolut richtige Entscheidung, wie sich heraus stellte. Das Wetter war bombig. Strahlend blauer und wolkenloser Himmel, 20° C, die sich wärmer anfühlten und den heutigen Tag zum Erholen. Was will man mehr?

 

Am Samstag belud mein Mann sodann den Anhänger mit dem Störtebeker (E-Trike) und meinem Pink Fink. Am Sonntag gegen halb 9 ging es los gen Karlsruhe. Leider standen wir knapp 30 Minuten vor der Ausfahrt des Europaparks im Stau, sodass wir uns mächtig beeilen mussten.

 

In Karlsruhe am Bahnhof ging es zu wie auf einem Ameisenhaufen, doch wir hatten Glück und fanden noch ein schönes Plätzchen für unser Gespann.

 

Mein Mann lud also die Räder aus und montierte sie wieder. Leider wollte meine Bremsanlage (hydraulische Scheibenbremse) nicht ganz wie wir wollten, sodass dann nur noch die vordere Scheibenbremse halbwegs griff. Da müssen wir die Tage wohl noch ein Mal entlüften und testen.

 

Zum Montieren der Kameras blieb leider auch keine Zeit mehr, denn die restlichen Cruiseristi scharrten schon mit den Hufen.

 

Nach kurzem Hallo brachen wir sodann auf und fuhren einige Zeit durch Karlsruhe, bis zu unserem ersten Stopp, den wir schon 2011 angefahren hatten. Hier stärkten wir uns sodann mit leckeren Speisen und Getränken, bevor wir nach dem obligatorischen Gruppenbild Richtung Rheinfähre aufbrachen.

 

Bis auf einen Platten lief es reibungslos, allerdings hatten wir die Gruppe kurzzeitig aus den Augen verloren, sodass wir es gerade noch rechtzeitig auf die Fähre schafften, die glücklicherweise einen Augenblick auf uns Nachzügler gewartet hatte.

 

Nachdem wir von der Fähre gefahren sind, fiel jedoch plötzlich der E-Antrieb des Trikes aus, was bei diesem Gewicht wirklich kein Spaß ist. Mein Mann hatte also ganz schön zu kämpfen, bis wir beim nächsten Stop die Verkabelung und den Akku überprüfen konnten. Die Kabel waren glücklicherweise alle in Ordnung und mit dem zweiten Akku lief das Trike dann auch wieder einwandfrei.

 

Auf dem Rückweg hatten wir reichlich Gegenwind, sodass wir zwischenzeitlich überlegten, ob wir irgendwo falsch abgebogen sind und versehentlich an der Nordsee gelandet sind. Glücklicherweise war dem nicht so und so überquerten wir bei Wörth am Rhein abermals den selbigen, dieses Mal jedoch mit mächtig strampeln, denn so eine Brücke ist ganz schön hoch und lang!

 

Auf den letzten Kilometern machte sich dann doch bemerkbar, dass ich die letzten Jahre, außer arbeiten, nicht viel gemacht hatte, sodass ich 5 km vor dem Ziel kapitulierte und mein Mann mich das Störtebeker und den Hafen bzw. Bahnhof schaukeln ließ, während er mit meinem Pinky fuhr. Kurz vor dem Bahnhof holten wir dann auch den Rest der Truppe ein.

 

Am Bahnhof trafen wir dann auch wieder auf einen Mitstreiter, der, bedingt durch körperliche Einschränkungen, etwas früher die Reissleine gezogen hatte und den Rest der Strecke mit der Straßenbahn gefahren war.

 

Nach ein bisschen Smalltalk und dem Versprechen sich im nächsten Jahr wieder zu treffen, verabschiedeten wir uns alle voneinander.

 

Für uns gging es jedoch noch nicht nach Hause. Zum einen wollten wir einen Mitfahrer nach Hause fahren, sodass er nicht noch den beschwerlichen Heimweg mit der Bahn auf sich nehmen musste. Zum anderen hatten er und mein Mann sich über einen Cruiser unterhalten, den unser Mitfahrer aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr fahren kann. Mein Mann träumte jedoch schon lange von einem original Fluid von Jakz und so war man sich schnell einig. So luden wir also den Mitfahrer bei sich zu Hause ab und den Rahmen zu einem mehr als fairen Kurs ein.

 

Ein sehr gelungener Cruise / Tag also.

 

 

Kein Knoten in der Zunge, dafür wohl bald in den Fingern

Blog 01. Dezember 2015
  • Paracord
  • Tauleine
  • PP-Seil

Nachdem mein Mann schon lange der Knoterei mit Paracord verfallen ist und jeder, ob er wollte oder nicht, bereits mindestens 1x beknotet wurde, er das Zeug sogar schon in den Urlaub mitgeschleift hat und vom typischen Armband bis hin zum Uhrenband schon so ziemlich alles damit gemacht hat, hat es mich nun auch erwischt. Gut, auch ich bin vorbelastet, schließlich bin ich im Zeitalter der Freundschaftsbändchen groß geworden und habe in meinem Leben bestimmt schon mehr Bänder geknüpft als Wolle Petry zu seiner besten Zeit am Arm trug. In Peru habe ich sogar schon Tipps und Tricks mit einem Profiknüpfer ausgetauscht und Suchti bleibt einfach Suchti.

 

Nachdem ich unserem Hund spaßeshalber ein Armband geknotet habe, war dann ein Schlüsselanhänger für den Wohnwagenschlüssel dran.

 

 

 

Nun sollen es zwei Tauleinen und 2-3 Halsbänder werden. Die Bestellung ist schon auf dem Weg zu mir und der Verkäufer sendet einem sogar ein Bild vom fertig gepackten Karton bevor er ihn auf die Reise schickt.

 

Nun bin ich gespannt, wann das Paket bei mir ankommt, wie die Farben live und in Farbe aussehen und ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle.

Des Novas neue Kleider

Blog 01. Dezember 2015
  • Shopping
  • Campingzubehör
  • Vorzelt

Auch unser Neuer möchte stylisch aussehen, wenn er auch eher nicht auf so neumodischen Kram wie Luftzelte steht aber ein neues Vorzelt samt Anbau und Sonnensegel durfte es dann schon sein. Geordert haben wir nun Folgendes:

  • Vorzelt Goldcamp Palermo 240
  • PVC+ Anbau
  • Vorzeltsonnensegel Hypercamp Solar 10+ und
  • zwei Bo-Leisure Chill Teppich Picnic in 200 x 180 und 350 x 270, jeweils in Azurblau

Erst hatte ich überlegt ein Vorzeltvordach zu nehmen. Mein Mann meinte jedoch, dass ein Sonnensegel dicke reichen würde und man sich darin nicht so eingesperrt vor käme, zumal durch den seitlichen Anbau die Küche und ggf. auch die Kühlbox nicht mehr direkt im Vorzelt stehen würden, sodass man bei schlechtem Wetter durchaus auch mal im Vorzelt sitzen könne. Noch dazu ist das Sonnensegel doch etwas günstiger.

Nun warten wir gespannt auf die Ankunft des bestellten Zubehörs und hoffen, dass wir dieses nächstes Wochenende gleich mal ausprobieren können.

Herzerwärmend oder erfrischend neu?

Blog 01. Dezember 2015
  • Wohnwagen
  • Dometic FreshWell 3000
  • Klimaanlage
  • heizen im Wohnwagen

Die kalte Jahreszeit ist da und was machen wir? Wir bauen eine Klimaanlage in unseren Wohnwagen! Erstmal musste der alte Bodenbelag aus PVC raus, denn der sollte ohnehin ausgetauscht werden. Dann galt es noch das alte Loch der Gas-Heizung zu stopfen und das möglichst so, dass keine Stolperkanten im Fußboden entstehen. Und dicht sollte das Ganze auch noch sein! Also hat mein Mann ein Blech ausgeflext, dass er von unten angeschraubt und abgedichtet hat. Darauf kam dann ein dünnes Holzbrett, Dämmung und wieder ein dünnes Holzbrett.

Für die Klimaanlage mussten wir insgesamt vier Löcher in den Wohnwagenboden sägen aber zuerst galt es eventuell im Weg liegende Querträger zu lokalisieren und die Klimaanlage entsprechend zu positionieren. Nach zig mal messen, wurde dann gebohrt und gesägt. Dann wurde alles gleich wieder mit Sikaflex 221i abgedichtet und die Zu- und Abluftöffnungen mit den mitgelieferten Gittern versehen.

Als nächstes waren die Halterungen für die Zurrgurte dran, die ebenfalls im Boden verschraubt werden mussten.

Dann nur noch die zwei kurzen Plastikrohre einstecken, die Klimaanlage an Ort und stelle fest zurren und das war es an groben Arbeiten eigentlich auch schon.

Zwei Batterien in die Fernbedienung gesteckt und schon konnte er los gehen, der erste Test. Bei 6° C Außentemperatur natürlich im Heizmodus, weswegen die Wahl auf dieses Modell fiel. (Die kleineren Geräte können lediglich kühlen.) Bei unserem kleinen Wohnwagen wird es innerhalb kürzester Zeit muckelig warm im Inneren und draußen ist, im Gegensatz zu den Geräten für Dachausschnitte, kaum etwas zu hören.

Jetzt müssen wir noch das eine oder andere Möbelstück fertig bauen, dann können auch die Luftschläuche an ihren finalen Platz.

 

Du bist, was du (fr-)isst

Blog 01. Dezember 2015

Was ein Hundeleben...

Ja, das kann alles bedeuten, von ganz mies bis total verwöhnt. Bin ist, wenn es nach meinem Mann geht, eher letzteres, jedoch, wie ich finde, nicht ohne Grund bzw. erleichtert es ihm das Leben doch um einiges.

Nachdem wir Butch 2015 nach zwei Wochen Aufenthalt in der Hundepension verfrüht abholen mussten, da er sich alle vier Pfoten wund geleckt, unter Schlafmangel und Appetitlosigkeit gelitten hatte, gab es immer öfter Probleme mit vermeintlichem Milbenbefall zwischen den Zehen. Außerdem litt er immer öfter unter Augen- und Ohrenentzündungen, hatte Blähungen und Ausdünstungen, die selbst uns die Tränen in die Augen trieben und  kratzte und biss sich irgendwann sogar blutig ohne dass die Medikamente signifikante Besserung gebracht hätten.

Wir entschlossen uns dann zu einem Allergietest mittels Blutabnahme. In der Regel wird zwar eine Ausschlussdiät empfohlen, jedoch wollte ich ihn nicht noch wochenlang an ihm "herumdoktorn". Schnell wurde dann auch klar, dass da mit Fertigfutter, egal ob nass, trocken, günstig oder teuer nicht viel zu machen war, weil er einfach zu viele Allergien aufwies.

Kurzerhand las ich mich sodann in zwei Fachbücher ein und informierte mich auf diversen Internetseiten und in "Selbsthilfegruppen". Schon nach kurzer Zeit ging es Butch sehr viel besser. Die blutigen Stellen heilten und auch sein Allgemeinzustand wurde rapide besser. Er hatte durch die Unverträglichkeiten merklich abgenommen, war schlapp und mitunter übellaunig.

Eines Juni Morgens, ich wollte vor der Arbeit noch eben mit ihm Gassi gehen, kam er jedoch nicht wie sonst immer sofort angerannt, wenn ich die Leine vom Haken nahm. Auch nach mehrmaligen Rufen tat sich nichts. Nach kurzem Suchen fand ich ihn an seinem Lieblingsplatz, eingequetscht zwischen Couch und Couchtisch, liegend. Er versuchte aufzustehen, doch die Hinterbeine wollten nicht gehorchen. Mit einiger Mühe schaffte er es aufzustehen und ich hievte ihn zusammen mit meiner herbeigerufenen Mutter ins Auto und fuhr sofort mit ihm zum Tierarzt. Da er jedoch noch nicht draußen war, ließ ich ihn noch kurz auf den Grünstreifen. Hier hörte er dann nicht mehr auf zu pinkeln bzw. schaffte es scheinbar nicht mehr anzuhalten. Noch dazu glich das Rinnsal eher glas klarem Wasser, was unsere Befürchtungen nicht weniger werden ließen.

Nach gründlichem Abtasten und diversen anderen Untersuchungen, vereinbarte man einen OP-Termin für die Woche darauf, da man vermutete, dass er sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, man diesen aber nur unter Narkose zweifelsfrei diagnostizieren könne. Dass Butch nach den morgendlichen Aufstehproblemen nun wieder "normal" lief und sich kaum Schmerzen anmerken ließ, sei aber normal und spreche eindeutig für einen Kreuzbandriss. Allerdings sollten wir bis dahin den Urin beobachten, da dieser doch sehr auffällig war und sich schnell geben sollte, da ansonsten auch die Nieren weiter untersucht werden müssten.

Abends erhielt ich dann plötzlich einen Anruf der Tierärztin, die der Fall bis zum Abendbrot noch nicht los gelassen hatte, sodass sie mit ihrem Mann, der Butch morgens untersucht hatte, vereinbarte, dass wir mit Butch am nächsten Tag noch einmal zur Urinkontrolle vorbei kommen sollten, da Bulldoggen ohnehin keine einfachen Narkosepatienten sind und sie kein Risiko eingehen wollten, schon gar nicht über das anstehende Wochenende.

Ich bat also unseren Gassigänger am nächsten Morgen mit Butch und meinem Mann zum Tierarzt zu fahren, da ich nicht schon wieder auf der Arbeit fehlen wollte.

Leider erhielt ich 15 Minuten vor dem Termin einen Anruf meines Mannes, dass er immer noch zu Hause sei und niemand gekommen war. Mir blieb also nichts anderes übrig als so schnell es nur irgendwie ging zurück nach Hause zu fahren, um dann eben doch selbst mit de beiden zum Tierarzt zu fahren. Glücklicherweise konnte dort, zumindest was den Urin anging, Entwarnung gegeben werden. Es gab keinerlei Auffälligkeiten mehr, sodass der OP die Woche drauf nichts im Wege stand.

Tja und dann wurde ich krank, sodass ich an Butchs OP-Tag auf die Hilfe meiner Mutter zurück greifen musste und ich zu Hause auf den Erlösenden Anruf warten musste. Nach schier endloser Warterei war es dann irgendwann so weit. Butch hatte tatsächlich einen Kreuzbandriss, der dann sogleich operiert wurde, um ihm eine weitere Narkotisierung zu ersparen.

Bei den routinemäßigen Röntgenaufnahmen vor der OP hatte man jedoch noch etwas festgestellt. Butchs Hüftgelenke bzw. seine Hüftpfannen sind stark in Mitleidenschaft gezogen. Diagnose: stark ausgeprägte Hüftdysplasie

Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet, denn das Wort langsam ist Butch völlig fremd. Volle Kraft voraus, das ist sein Lebensmotto und bis zum Kreuzbandriss hat er sich nie irgendwelche Schmerzen anmerken lassen, wobei er ja auch wirklich nicht empfindlich ist. Aber gut, der Tierarzt prophezeite uns, dass Butch wohl sehr bald ohne Schmerzmittel nicht mehr so freudig durch die Gegend springen würde aber das würden wir ohnehin erst in einigen Monaten sehen können, denn nach der Kreuzband-OP, hieß es quasi erstmal in mikroskopisch kleinen Schrittchen wieder belasten, um den OP-Erfolg nicht zu gefährden. Butch zu bremsen ist nun wirklich nicht leicht aber wir schafften es tatsächlich unfallfrei über die Anfangszeit.

Im Urlaub durfte er dann schon wieder schwimmen gehen, doch auch da musste man ihn natürlich bremsen, was unser Seehund ganz und gar nicht gut fand. Aber man soll es ja nicht übertreiben und eine Franzi van Almsick wird aus ihm eh nie werden.

Was uns im Urlaub jedoch auffiel war, dass Butch sich schon morgens in die pralle Sonne legte und, das war das seltsame daran, vorher nicht wirklich laufen wollte. Das hatten wir so noch nicht beobachten können. Scheinbar tat ihm zumindest jetzt die Wärme gut, denn zu Hause lag er zwar auch ab und an in der Sonne, jedoch nie so ausgiebig, um nicht zu sagen extrem.

Wieder zurück zu Hause, fingen wir an ihm, zusätzlich zu den Vitamin B12 Tabletten, die er wegen seinem Head Bobbin' / Wackeldackel-Syndrom bekommt, MSM Pulver zu geben. Von einer Löffelspitze haben wir uns langsam zu 1,5 TL gesteigert. Ein Placebo-Effekt kann es ja eigentlich nicht sein, denn er weiß ja nicht, was das ist und bewirken soll. Jedenfalls steht er mittlerweile schon morgens, wenn ich aufstehe, vor der Schlafzimmertüre und ist putz munter. Das gab es vor MSM nicht, ganz im Gegenteil. Früher war er ein richtiger Morgenmuffel und oft kaum nach draußen zu bekommen, wenn es, wie jetzt, morgens noch kalt und vor allem dunkel ist.

Derzeit kommen wir Dank MSM also wunderbar ohne Schmerzmittel zurecht und haben einen putzmunteren Hund, der sehr gerne Frischfleisch frisst, am liebsten mit in der Pfanne geschwenktem 

 

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