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Drop it like it's hot

Schnitt 01. Dezember 2015
  • Haarlänge
  • Haarschnitt

Nachdem die Haare nun seit Urzeiten ungeschnitten vor sich hingewuchert sind und ihnen der Eisenmangel und damit einhergehende Haarausfall dann doch massiv zugesetzt hat, sodas man von der mehr als Knielänge nichts gesehen hat, habe ich mich dann letzte Woche kurzerhand dazu hinreißen lassen selst Hand bzw. Klinge in Form einer Haarschere anzulegen. Es sind gute 20 cm gefallen, allerdings sieht man vom Längenverlust kaum etwas, doch ich denke der Qualitätsgewinn kann sich durchaus sehen lassen.

 

 

 

Von der Frau, die nachts im Schlafzimmer Sport machte

Life 01. Dezember 2015
  • Sport
  • Fitness
  • gesunde Ernährung
  • mentale Gesundheit
  • Gesundheit

Wenn mich heute jemand beim Krafttraining sieht, denkt er vermutlich, Sport hätte schon immer zu meinem Leben gehört.

Die Realität könnte kaum weiter davon entfernt sein.

Zwischen 2003 – kurz vor meinem Abitur – und Mai 2022 habe ich praktisch keinen Sport gemacht.

Mein Alltag bestand aus Arbeit, Haushalt und später meinem Kind. Für mich selbst blieb nichts übrig. Ich fühlte mich müde, ausgelaugt und irgendwann einfach nicht mehr wohl in meinem eigenen Körper.

Dabei ging es mir nie darum, einem Schönheitsideal hinterherzulaufen. Ich wollte mich einfach wieder gesund, stark und wohlfühlen.

Jahre im Überlebensmodus

Nach der Geburt meines Kindes rückte ich selbst komplett in den Hintergrund.

Mein Kind schlief tagsüber und nachts fast ausschließlich auf oder direkt an mir. Sobald ich aufstand, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass es wieder wach wurde.

Tagsüber pumpte ich zusätzlich dreimal Muttermilch ab, nachts stillte ich voll.

Zeit für mich gab es praktisch nicht.

Unterstützung bekam ich dabei kaum. Während ich versuchte, den Alltag irgendwie zu bewältigen, saß mein damaliger Mann lieber auf der Couch, anstatt mich einmal abzulösen oder mir die Möglichkeit zu geben, mich zu bewegen oder einfach kurz durchzuatmen.

Sport war in dieser Lebensphase schlicht unmöglich.

Nicht, weil ich keine Motivation hatte.

Sondern weil ich keine Gelegenheit dazu bekam.

Meine Ernährung bestand aus Kohlenhydraten

Bewegung bedeutete damals im Schnitt gerade einmal 3.000 Schritte pro Tag.

Meine Ernährung bestand gefühlt zu 90 % aus Kohlenhydraten.

Gemüse? Kaum.

Eiweiß? Spielte für mich überhaupt keine Rolle.

Ich aß, was schnell ging und satt machte.

Rückblickend versorgte ich meinen Körper mit allem – nur nicht mit dem, was er wirklich brauchte.

Die Entscheidung

Im Mai 2022 traf ich eine Entscheidung.

Nicht ab Montag.

Nicht nach dem Urlaub.

Nicht, wenn irgendwann einmal Zeit wäre.

Sofort.

Ich begann, meine Ernährung umzustellen und meine Kalorien mit YAZIO zu tracken. Mein Ziel waren zunächst rund 1.400 kcal täglich.

Ein Fitnessstudio kam nicht infrage.

Also suchte ich nach einer Lösung.

Mein erstes "Fitnessstudio" war das Schlafzimmer

Nachdem mein Kind eingeschlafen war, stellte ich mich nachts neben das Bett.

Im dunklen Schlafzimmer.

Barfuß.

Und lief einfach auf der Stelle.

Anfangs nur wenige Minuten.

Mit jeder Woche etwas länger.

Als ich merkte, dass mein Kind dabei weiterschlief, kamen erste Übungen dazu:

  • Sit-ups

  • Kniebeugen

  • Planks

  • Übungen mit dem eigenen Körpergewicht

So begann meine Fitnessreise.

Nicht mit perfekten Bedingungen.

Sondern mit den einzigen Bedingungen, die ich hatte.

Wissen verändert alles

Im Januar 2023 stieß ich auf die 90-Tage-Challenge von Sjard Roscher (Quantum Leap Fitness).

An der eigentlichen Challenge konnte ich leider nie teilnehmen.

Zu dieser Zeit arbeitete ich, war alleinerziehend, steckte mitten im Umzug und musste zusätzlich die alte Wohnung renovieren und entrümpeln.

Zeit war ein Luxus.

Trotzdem verschlang ich alles, was mit Ernährung, Muskelaufbau und Trainingslehre zu tun hatte.

Zum ersten Mal verstand ich,

  • warum Eiweiß so wichtig ist,

  • weshalb Krafttraining so effektiv ist,

  • warum Diäten meistens scheitern,

  • und dass die Zahl auf der Waage längst nicht alles aussagt.

Dieses Wissen hat meine Sicht auf Ernährung komplett verändert.

Gemeinsam statt allein

Mit der Zeit machte Bewegung sogar Spaß.

Ich begann regelmäßige TikTok-Livestreams unter dem Namen Sportlich Vital Viral.

Wir trainierten gemeinsam, motivierten uns gegenseitig und hatten einfach Freude daran, uns zu bewegen.

Niemand musste perfekt sein.

Es ging nur darum, anzufangen.

Irgendwann kaufte ich meine ersten Widerstandsbänder.

Später folgten Hanteln.

Aus ein paar Übungen im Schlafzimmer wurde echtes Krafttraining.

Die Waage erzählt nicht die ganze Geschichte

Anfangs verlor ich Gewicht.

Später stieg es wieder.

Früher hätte mich das frustriert.

Heute weiß ich, dass mehr Gewicht nicht automatisch etwas Schlechtes bedeutet.

Muskeln wiegen mehr als Fett.

Viel wichtiger war für mich, dass ich stärker wurde, mich gesünder fühlte und endlich wieder Energie hatte.

Meine Entwicklung verlief nie geradlinig.

Es gab Fortschritte.

Es gab Rückschläge.

Es gab Phasen, in denen das Leben wichtiger war als Training.

Und genau das ist völlig normal.

Dann kam die Pause

Ab Dezember 2025 musste ich mein Krafttraining erneut pausieren.

Das Leben hält sich eben nicht an Trainingspläne.

Trotzdem war diesmal etwas anders.

Ich wusste, dass ich jederzeit wieder anfangen kann.

Denn ich musste nicht mehr beweisen, dass ich diszipliniert sein kann.

Ich hatte es bereits geschafft.

Warum ich das alles erzähle

Ich bin keine Fitnesstrainerin.

Ich bin keine Influencerin.

Ich bin einfach eine Frau, die jahrelang dachte, sie hätte keine Zeit für Sport.

Heute weiß ich:

Man braucht keine perfekten Voraussetzungen.

Keine teuren Geräte.

Kein Fitnessstudio.

Man braucht nur den Mut, den ersten Schritt zu machen.

Meiner begann nachts, barfuß, im dunklen Schlafzimmer neben dem Bett meines schlafenden Kindes.

Und genau deshalb werde ich nie wieder sagen:

"Ich fange irgendwann an."

Denn das "Irgendwann" kann heute sein.

Gardasee 2016 - The Honeymoon Version (1/2)

Reisen 01. Dezember 2015
  • Camping
  • Zelt
  • Italien
  • Gardasee
  • Camping La Quercia

Auch dieses Jahr waren wir wieder am Gardasee. Dieses Mal jedoch alleine aber von Anfang an mit Hund, denn noch Mal wollten wir ihm keine Hundepension antun. Wir waren vom 15. Juli bis 5. August auf dem Campingplatz La Quercia bei Lazise. Ich komme seit mittlerweile 20 Jahren auf diesen Platz und auch mein Mann möchte eigentlich nirgendwo anders mehr hin. 

Das Zelt vom letzten Jahr hatten wir auf Grund von mehreren Lecks an den Shop zurück geschickt, welcher es an den Hersteller weitergeleitet hat. Nach etwa 4 Wochen kam es zurück, sodass wir davon ausgingen, dass es repariert wurde.

 Tja, beim ersten großen Regen, wer schon am Gardasee war, kennt die sintflutartigen Unwetter, regnete es dann wieder rein. Und das nicht nur ins Zelt, nein auch der Anbau, den wir uns letztes Jahr noch schnell zugelegt hatten, weil die Zeltmodelle jedes Jahr wechseln und man daher immer alles gleich kaufen muss, war an einer Stelle undicht... Man waren wir begeistert, dass unsere Hochzeitsreise buchstäblich ins Wasser fiel. 

 

Equipment:

Zelt: Outwell Tomcat LP 2015 + Front Awning inkl. 3-lagige Teppiche

Schlafen: 2 Karpfenliegen

 

Transportiert haben wir das alles im Honda Jazz und dem Pkw-Anhänge. Dieser war ursprünglich mal ein stink normaler ungebremster Planenanhänger vom Baumarkt. Wir haben diesen mit zwei Bordwanderhöhungen ausgestattet, sodass die Ladung sicherer verstaut werden kann und der Anhänger weniger windanfällig ist.

 

 

 

Warum ich mehr messe als mein Gewicht

Life 01. Dezember 2015

Viele steigen einmal pro Woche auf die Waage. Ich persönlich wiege mich täglich – allerdings interessiert mich nicht die einzelne Zahl, sondern der Gewichtstrend (gleitender Durchschnitt).

Warum? Ganz einfach: Unser Körpergewicht schwankt von Tag zu Tag. Hormone, Wassereinlagerungen, Salz- und Kohlenhydrataufnahme, Verdauung, Stress oder auch ein intensives Training können dafür sorgen, dass die Waage innerhalb weniger Tage ein ganz anderes Ergebnis anzeigt – obwohl sich am Körperfett kaum etwas verändert hat.

Deshalb sagt eine einzelne Messung nur sehr wenig aus.

Ein weiterer Punkt, den viele nicht wissen: Um tatsächlich 1 kg Körperfett abzubauen oder aufzubauen, ist ein Energiedefizit bzw. -überschuss von über 7.000 kcal notwendig. Das bedeutet, dass Schwankungen von 500 g oder sogar 1 kg innerhalb weniger Tage fast nie reines Fett sind. Meist handelt es sich um Veränderungen des Wasserhaushalts oder des Magen- und Darminhalts.

Auch Körperfettwaagen sollte man mit Vorsicht betrachten. Sie arbeiten mit der Bioimpedanzanalyse und reagieren sehr empfindlich auf den Wasserhaushalt des Körpers. Schon die Trinkmenge, die letzte Mahlzeit, Sport oder die Tageszeit können die gemessenen Körperfettwerte deutlich beeinflussen. Deshalb nutze ich diese Werte eher als grobe Orientierung und nicht als absolute Wahrheit.

Für mich gehören deshalb mehrere Faktoren zusammen:

📈 Gewichtstrend statt Einzelwert
📏 Körperumfänge (Brust, Taille und Hüfte)
📸 Regelmäßige Vergleichsfotos

Erst das Gesamtbild zeigt, ob ich wirklich Fortschritte mache.

Denn die Waage kann nicht unterscheiden, woraus dein Körper besteht. Sie zeigt lediglich das Gesamtgewicht an. Ob sich Fett, Muskelmasse, Wasser oder der Verdauungsinhalt verändert haben, weiß sie nicht.

Deshalb lasse ich mich von einzelnen Ausschlägen weder nach oben noch nach unten verrückt machen. Ich beobachte lieber die Entwicklung über Wochen und Monate.

Mein Motto:

💗 Nicht die Zahl auf der Waage definiert deinen Erfolg – sondern die langfristige Entwicklung deines Körpers.

Gardasee 2015 - Luftschlösser und Hundeleben

Reisen 01. Dezember 2015
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  • Zelt
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  • Gardasee
  • Camping La Quercia

Ort: Camping La Quercia, Lazise, Italien

Zeit: 16.08.-05.09.2015

Zelt: Outwell Tomcat 6SATC 2016 + Teppich

Schlafen: 2 Karpfenliegen + 1 Luftbett

 

Trotz des bescheidenen Wetteres im Vorjahr, wollten wir auch dieses Jahr wieder an den Gardasee. Doch dann stellten wir fest, dass die inzwischen in die Jahre gekommenen Bungalows nach all der Zeit doch renoviert waren worden und ab sofort keine Haustiere mehr erlaubt sein würden. Außerdem stieg der Preis, sodass wir uns überlegten, welche Alternativen uns blieben.

 

Einen Wohnwagen mieten konnten wir in Ermangelung eines geeigneten Autos und dem nicht vorhandenen Führerschein schnell als Option von der Liste streichen. Ein Zeltanhänger wäre zwar leichter gewesen, jedoch blieb auch hier kaum Gewicht für Zuladung über. Somit blieb nur ein Zelt als letzte Möglichkeit doch wieder campen zu gehen, denn Flugreisen mit Urlaub im Hotel, sind so gar nicht unser Ding, schon gar nicht wegen Butch. Doch was sollten wir mit Butch in Italien machen? Der war noch nie zelten und wir befürchteten, dass es ihm bei der brennenden italienischen Sonne auch schnell zu heiß werden würde. So entschlossen wir uns schweren Herzens ein Hundehotel für ihn zu suchen.

 

Beim Zelt entschlossen wir uns für ein Luftschloss (Outwell Tomcat LP 2015). Unser Zelt hat nämlich kein Gestänge, sondern wird aufgeblasen. Klingt komisch, ist aber so. Außer dem Zelt, mussten noch diverse andere Dinge, wie Luftbetten, Karpfenliegen, eine Kühlbox etc. pp., her. Doch wie das alles transportieren? Im Jahr davor hatten wir den Hänger unserer Nachbarn ausleihen können, doch dieses Jahr brauchten sie ihn selbst. Also wurde kurzerhand ein eigener angeschafft, zumal wir damit in Zukunft auch die Tretharleys transportieren wollten.

 

Butch brachten wir sodann schon am Samstag ins Hundehotel. Ganz wohl war uns bei der Sache nicht, wie sich später heraus stellen sollte, nicht ganz zu Unrecht.

 

Samstag auf Sonntag Nacht ging es dann also los gen Gardasee und wir kamen wirklich gut durch, sodass wir noch einige Zeit auf dem Parkplatz an der Einfahrt warten mussten, bis geöffnet wurde und wir uns einen geeigneten Platz suchen konnten. Wir entschieden uns für die linke Platzseite und entschlossen uns, etwas unterhalb der Schwimmbäder nach einer geeigneten Parzelle zu suchen. Groß war die Auswahl nicht mehr, jedoch fanden wir dennoch einen Stellplatz der uns zu sagte und kurz darauf konnte der Aufbau auch schon los gehen.

 

Schnell wurde der Hänger entladen und die Folie für unter das Zelt ausgebreitet, wobei uns schon klar wurde, dass dies eine enge Kiste werden würde. Dennoch schafften wir es, dass das Sonnensegel und die Abspannleinen genau auf den Platz passten und auch das Auto und den Hänger konnten wir gerade so mit dem auf den Platz puzzeln. Das ausgiebige Tetris spielen in den 90ern macht sich eben doch dann und wann bezahlt tongue-out

 

So genossen wir also bei herrlichstem Wetter die ersten zwei Ferienwochen, bis uns am Ende dieser ein dringender Anruf aus der Heimat erreichte.

Butch hatte sich im Hundehotel nicht wirklich wohl gefühlt. Er hatte kaum gefressen und geschlafen und sich vor lauter Heimweh bzw. Sehnsucht nach seinem Rudel sämtliche Pfoten wund geleckt.

Meine Mutter hatte ihn dann zusammen mit einer alten Freundin abgeholt und war mit ihm schon beim Tierarzt gewesen, doch der Chihuahua im Bulldoggenkostüm musste ja auch irgendwo bleiben und für meine Eltern ist das Kraftpaket aus diversen Gründen einfach nicht handlebar.

 

Also stellte ich mein Auto auf den Außenparkplatz, ging ich schon am frühen Abend schlafen und machte mich kurzerhand früh morgens auf den Weg nach Hause.

 

Dort angekommen schlief ich ein paar Stunden, ging mit Butch noch ein Mal zur Tierärztin und holte mir das O.K. ihn mit an den Gardasee zu nehmen. Ausgerüstet mit einigen Medikamenten und einer weiteren Mütze voll Schlaf, fuhren wir nachts zurück zum Campingplatz.

 

Dort angekommen war ihm die Erleichterung, sein ganzes Rudel wieder um sich zu haben, buchstäblich ins Gesicht geschrieben und man hörte die Felsbrocken fast schon von ihm ab fallen.

 

Früh morgens und am späten Abend war sodann Gassi gehen am See angesagt. Den Tag über verbrachte er am liebsten im offen stehenden Kofferraum. So ganz glaubte er uns wohl noch nicht, dass er den Rest des Urlaubs tatsächlich mit uns verbringen werden dürfte.

 

Und so plätscherte auch die letzte Woche des Urlaubs dann schön gemütlich vor sich hin.

 

Apropo Plätschern undecided So begeistert wir vom Platzangebot des Outwell Tomcat LP (2015) waren. Einen großen Wehmutstropfen gab es doch, denn das Zelt war undicht, sodass wir bei den glücklicherweise nicht so häufig vorkommenden Unwettern an mehreren Stellen Töpfe, Tassen und sonstige Auffangvorrichtungen aufstellen mussten aber das wollten wir dann nach dem Urlaub klären.

 

Das Ende war dann leider auch ganz schnell da und so packten wir unsere sieben Sachen und fuhren gen Heimat. Leider leider lief das nicht ganz so gut wie bei der Hinfahrt und so brauchten wir für die 550 km sage und schreibe 14 h.yell

 

 

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