Wölviehs World - seit 2000 online Wölviehs World - seit 2000 online
  • Home
  • Über mich
  • Meine Tiere
    • Anton
    • Tilly
  • Regenbogenbrücke
    • Pünktchen (Mausi)
    • Timmy
    • Butch
    • Dolly
    • Mimi
    • Punk
  • Blog
  • Haarblog
  • Social Media
    • woelfchen83
    • coocooclan
    • Leises Rauschen
  • Core-Blog

Uncategorised

15. Juli 2026

Manche Tiere sucht man sich aus. Andere finden einen.

Toni gehörte zu den Letzteren.

Gemeinsam mit seiner Schwester Pünktchen – oder einfach Mausi – wurde er als winziges Kitten zusammen mit sechs weiteren Geschwistern in einem Karton auf einem Feld am Kaiserstuhl ausgesetzt. Einfach herzlos entsorgt.

Zum Glück wurden alle acht Katzenbabys rechtzeitig gefunden und ins Tierheim Scherzingen gebracht.

Eigentlich war ich damals gar kein Katzenmensch. Doch nachdem ich von Dezember 2007 an über sieben Monate lang die beiden Katzen einer Bekannten betreut hatte, merkte ich, wie leer und still die Wohnung ohne Tiere war. Ein Hund kam wegen meiner Arbeitszeiten nicht infrage, also begann ich nach zwei Katzen zu suchen, die gemeinsam vermittelt werden sollten.

Als ich das Tierheim Scherzingen besuchte, waren bereits sechs der acht Geschwister vermittelt worden.

Übrig geblieben waren nur noch zwei.

Anton und Pünktchen.

Für mich stand sofort fest, dass ich die beiden niemals trennen würde.

Am Juli 2008 durften sie schließlich gemeinsam bei mir einziehen.

Damals ahnte ich noch nicht, dass mich dieser kleine schwarz-weiße Kater fast mein gesamtes Erwachsenenleben begleiten würde.


Aus Anton wurde Toni

Eigentlich heißt er Anton.

Doch schon nach kurzer Zeit wurde daraus einfach Toni.

Der Name passte einfach besser.

Während Mausi ständig neue Ideen hatte, irgendwelchen Unsinn anstellte oder mal wieder etwas klaute, war Toni der gemütliche Gegenpol.

Ein echter Genießer.


Ein kleiner Pascha

Toni war schon immer ein kleiner Pascha.

Sein Lieblingsplatz war jahrelang die Recamiere unseres Sofas.

Sein Platz.

Wehe, jemand setzte sich dort hin.

Dann gab es diesen ganz bestimmten Blick.

Kein Fauchen.

Keine Krallen.

Nur ein zutiefst beleidigtes Gesicht, das einem unmissverständlich sagte:

"Du sitzt auf meinem Sofa."

Und ganz ehrlich?

Meistens stand man freiwillig wieder auf.


Muskelkater

Früher brachte Toni stolze 8,5 Kilogramm auf die Waage.

Dick war er deshalb keineswegs.

Er war einfach ein beeindruckend kräftiger Kater.

Nicht umsonst bekam er von mir den Spitznamen:

Muskelkater.

Heute ist er deutlich leichter geworden.

Das Alter hinterlässt eben auch bei Katzen seine Spuren.

Für mich bleibt er trotzdem immer mein kleiner Muskelkater.


Spinatdiebe

Dass Katzen neugierig sind, weiß jeder.

Dass sie Pizza mögen, hätte ich allerdings nie gedacht.

Bis zu dem Tag, an dem ich meine Pizza nur kurz auf dem Couchtisch stehen ließ.

Als ich zurückkam, hatten Toni und Mausi gemeinsam den kompletten Spinatbelag heruntergefressen.

Von da an wusste ich:

Vor diesen beiden war wirklich nichts sicher.


Formel 1 auf vier Pfoten

Die beiden konnten sich stundenlang gegenseitig jagen.

Ihre Lieblingsrennstrecke führte über die Rückenlehne unseres Sofas.

Mausi sprang anschließend kopfüber in die schmale Ecke zwischen Sofa und Wand.

Einen Sekundenbruchteil später schoss sie wie eine Rakete wieder heraus.

Direkt hinter ihr:

Toni.

Dann begann die Verfolgungsjagd wieder von vorne.

Wer das einmal gesehen hat, weiß, wie unglaublich schnell Katzen sein können.


Ein echter Kletterprofi

Auch heute noch zeigt Toni regelmäßig, dass noch eine Menge Energie in ihm steckt.

Mit inzwischen über 18 Jahren klettert er noch immer auf seinen fast zwei Meter hohen Kratzbaum.

Oben angekommen brüllt er lautstark durchs Haus.

Manchmal klingt das eher nach einem kleinen Tiger als nach einem Senior.

Und anschließend?

Springt er einfach von dort oben aufs Bett.

Als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt.


Vom Wecker zum Weckdienst

Früher hatte Toni eine ganz besondere Fähigkeit.

Er schaltete heimlich meinen Handywecker aus.

Wie er das geschafft hat?

Bis heute habe ich keine Ahnung.

Mehr als einmal verschlief ich deshalb morgens und stellte anschließend fest, dass mein Wecker ausgeschaltet war.

Heute übernimmt er den Job lieber selbst.

Pünktlich zwischen fünf und sechs Uhr morgens steht er neben meinem Bett.

Erst wird vorsichtig gemaunzt.

Dann gibt es sanfte Krallenhiebe.

Und falls ich immer noch nicht reagiere, wird eben lauter gemeckert.

Einen Wecker brauche ich seit Jahren nicht mehr.

Ich habe ja Toni.


Wenn es nach ihm ginge…

…würde Toni wahrscheinlich den ganzen Tag an mir kleben.

Er ist unglaublich verschmust.

Am liebsten liegt er direkt auf mir.

Oder wenigstens so dicht, dass er Körperkontakt hat.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sein größter Wunsch eine Babytrage wäre.

Dann könnte er den ganzen Tag mit mir durch die Gegend getragen werden.

Schreibtisch?

Natürlich zusammen.

Sofa?

Selbstverständlich zusammen.

Schlafen?

Am besten ebenfalls direkt auf mir.

Nähe ist für Toni das Größte.


Mehr als nur ein Haustier

Seit 2008 hat Toni unzählige Lebensabschnitte mit mir erlebt.

Er war da, als ich heiratete.

Er war da, als Leia geboren wurde.

Er war da, als wir mehrfach umgezogen sind.

Er war da, als Mausi völlig unerwartet von uns gehen musste.

Und er ist bis heute an meiner Seite.

Er ist nicht einfach nur ein Kater.

Er ist Familie.


Der Abschied von seiner Schwester

Der wohl schwerste Tag seines Lebens war der 26. Juli 2025.

Nach über 17 gemeinsamen Jahren verlor Toni seine Schwester.

Bei einem Tierarztbesuch stellte sich völlig überraschend heraus, dass Mausi einen riesigen Tumor an der Bauchspeicheldrüse hatte.

Als wir in der Tierklinik ankamen, war dieser bereits geplatzt.

Es gab keine Möglichkeit mehr, ihr zu helfen.

Von einem Moment auf den anderen war Toni plötzlich allein.

Nach all den Jahren fehlte seine Spielkameradin, seine Schwester und seine engste Vertraute.


Mein kleiner großer Pascha

Heute genieße ich jeden einzelnen Tag mit ihm.

Jedes Schnurren.

Jede Kuscheleinheit.

Jeden morgendlichen Weckruf.

Jeden bösen Blick, wenn jemand "seinen" Platz auf der Couch belegt.

Und jedes Mal, wenn er mit erstaunlicher Leichtigkeit den Kratzbaum erklimmt und sich anschließend wie ein kleiner Tiger fühlt.

Toni ist inzwischen ein Senior.

Aber in meinem Herzen wird er immer der kleine schwarz-weiße Kater bleiben, der 2008 gemeinsam mit seiner Schwester bei mir eingezogen ist und beschlossen hat, mich fortan keinen einzigen Tag mehr allein zu lassen.

Ich hab dich lieb, mein kleiner großer Pascha. ❤️

15. Juli 2026

Manche Tiere sucht man sich aus. Andere finden einen.

Mausi gehörte zu den Letzteren.

Gemeinsam mit sieben Geschwistern wurde sie als winziges Kitten in einem Karton auf einem Feld am Kaiserstuhl ausgesetzt. Einfach entsorgt.

Zum Glück wurden alle acht Katzenbabys rechtzeitig gefunden und ins Tierheim Scherzingen gebracht.

Eigentlich war ich damals gar kein Katzenmensch. Doch nachdem ich von Dezember 2007 an über sieben Monate lang die beiden Katzen einer Bekannten betreut hatte, merkte ich, wie leer und still die Wohnung ohne Tiere war. Ein Hund kam wegen meiner langen Arbeitszeiten nicht infrage, also begann ich nach zwei Katzen zu suchen, die gemeinsam vermittelt werden sollten.

Im Tierheim Scherzingen waren inzwischen bereits sechs der acht Kitten vermittelt worden.

Übrig geblieben waren nur noch zwei.

Pünktchen und ihr Bruder Anton – oder einfach Toni.

Für mich stand sofort fest, dass ich die beiden nicht trennen würde.

Am Juli 2008 durften sie schließlich bei mir einziehen.

Was ich damals noch nicht ahnte: Mit Mausi zog vermutlich die verrückteste, intelligenteste und witzigste Katze ein, die ich jemals kennenlernen durfte.


Eine Katze mit Hundesoftware

Mausi war keine gewöhnliche Katze.

Sie apportierte Haargummis wie ein Hund. Man musste sie nur durchs Zimmer schnipsen und wenige Sekunden später brachte sie sie voller Stolz wieder zurück.

Sie konnte die Kommandos „Sitz“ und „Aus“ und verstand erstaunlich viel von dem, was man ihr sagte.

Von Anfang an kümmerte sie sich außerdem rührend um ihren Bruder Toni. Als sie noch ein kleines Kitten war, schnappte sie ihn sich regelmäßig und putzte ihn ausgiebig – ob er wollte oder nicht.

Später waren die beiden unzertrennlich.


Die Copycat

Jedes Mal, wenn ich etwas scannen oder kopieren wollte, war Mausi sofort zur Stelle.

Der Scanner gehörte schließlich ihr.

Während der Drucker arbeitete, saß sie oben drauf und überwachte gewissenhaft, dass auch alles ordnungsgemäß funktionierte.

Den Spitznamen „Copycat“ hatte sie sich damit mehr als verdient.


Die Bankräuberin

Mausi hatte ein ungewöhnliches Hobby.

Sie klaute Geld.

Immer wieder verschwanden Geldscheine spurlos aus der Wohnung.

Bis heute sind sie nie wieder aufgetaucht – nicht einmal nach mehreren Umzügen.

Vielleicht hatte sie irgendwo ein geheimes Nummernkonto in der Schweiz.

Oder sie hat das Geld heimlich für andere Dinge verprasst.

Einen besonders dreisten Raubzug startete sie bei unserer Versicherungsmaklerin.

Während deren Handtasche offen neben ihr stand, bediente sich Mausi kurzerhand selbst.

Zum Glück erwischte ich sie noch auf frischer Tat und zog die Geldscheine wieder aus ihrer Tasche.

Die Versicherungsmaklerin schaute mich völlig ungläubig an, als ich erklärte:

„Ja… meine Katze klaut Geld.“


Amazon-Shopping

Auch vor Online-Shopping machte sie offenbar nicht Halt.

Eines Tages lag plötzlich eine Lieferung von Amazon vor der Tür.

Der Inhalt?

Eine Schwimmweste.

Für Menschen.

Bis heute weiß ich nicht, wie sie das geschafft hat.

Die Schwimmweste war am Ende sogar besser als die, die mein damaliger Mann zuvor bestellt hatte.


Facebook kann sie auch

Selbst Computer waren vor Mausi nicht sicher.

Während ich nicht zu Hause war, lag sie wie so oft auf meinem Laptop.

Kurze Zeit später bekam mein damaliger Mann über den Facebook Messenger eine Nachricht von meinem Account.

Sie bestand nur aus einem einzigen Wort:

„Pppppppoooooo“

Die Nachricht kam nachweislich von meinem Laptop.

Ich war gar nicht zu Hause.

Bis heute bin ich überzeugt, dass sie meinen Ex-Mann ganz bewusst beleidigt hat.


Ordnung muss sein

Dreckige Kleidung konnte Mausi überhaupt nicht leiden.

Blieb irgendwo getragene Wäsche liegen, erinnerte sie uns sehr deutlich daran, sie endlich wegzuräumen.

Ihre bevorzugte Methode:

Sie pinkelte darauf.

Die Botschaft war eindeutig.


Verliebt

Besonders angetan hatte es ihr mein guter Freund Andi.

Wenn er zu Besuch war, saß sie minutenlang vor ihm und schaute ihn mit ihren riesigen Eulenaugen verliebt an.

Als das offenbar nicht ausreichte, stahl sie ihm kurzerhand eine schmutzige Unterhose aus seiner Reisetasche und wälzte sich genüsslich darauf.

Peinlich?

Für uns schon.

Für Mausi offenbar überhaupt nicht.


Der Brotkorb

Eines Morgens suchten wir sie überall.

Nach einiger Zeit fanden wir sie endlich.

Eingerollt im Brotkorb.

Auf frisch aufgebackenen Brötchen.

Direkt neben dem Brotmesser.

Für sie war das offensichtlich der bequemste Schlafplatz der ganzen Wohnung.


Unsere kleine Chaosqueen

Mausi brachte uns jeden einzelnen Tag zum Lachen.

Sie war frech.

Sie war neugierig.

Sie war unfassbar intelligent.

Sie hatte ihren ganz eigenen Kopf und schaffte es immer wieder, Dinge zu tun, auf die vermutlich keine andere Katze gekommen wäre.

Sie war eben einfach Mausi.


Der schwerste Abschied

Am 26. Juli 2025 änderte sich alles.

Innerhalb weniger Stunden mussten wir eine Entscheidung treffen, auf die niemand vorbereitet sein kann.

Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass Mausi einen riesigen Tumor an der Bauchspeicheldrüse hatte.

Als wir dort ankamen, war dieser bereits geplatzt.

Es gab keine Möglichkeit mehr, ihr zu helfen.

Wir mussten sie noch am selben Tag gehen lassen.

Sie hinterließ eine Lücke, die bis heute niemand schließen konnte.

Doch gleichzeitig hinterließ sie unzählige Erinnerungen, über die wir noch immer lachen müssen.

Eine Katze, die Haargummis apportierte.

Die Geld klaute.

Die Scanner überwachte.

Die Amazon-Bestellungen aufgab.

Die Facebook-Nachrichten verschickte.

Die Toni putzte.

Und die unser Leben siebzehn Jahre lang jeden Tag ein kleines bisschen verrückter und gleichzeitig wunderschöner machte.

Mach's gut, meine kleine Chaosqueen. ❤️

Für immer in meinem Herzen.

14. Juli 2026

14. Juli 2026

 

Manchmal braucht es einfach einen Neuanfang – oder zumindest einen frischen Anstrich.

Heute, am 14. Juli 2026, ist es endlich soweit: Nach über dreieinhalb Jahren nehme ich mir wieder Zeit für meine Homepage. Seit meinem letzten Post am 5. Dezember 2022 ist unglaublich viel passiert – und genau deshalb hat Wölviehs World jetzt ein neues Kapitel verdient.

In den vergangenen Jahren stand vieles im Vordergrund: Gesundheit, Familie, Beruf, neue Hobbys und natürlich meine tierischen Begleiter. Die Website musste in dieser Zeit etwas zurückstecken. Ganz aus den Augen verloren habe ich sie aber nie.

Jetzt bekommt sie Schritt für Schritt ein komplett neues Gewand. Technisch wird modernisiert, das Design wird dunkler, farbenfroher und persönlicher. Die kräftigen Neonfarben, der Dark Mode und das neue Layout spiegeln genau das wider, was ich schon lange umsetzen wollte.

Natürlich funktioniert dabei nicht alles auf Anhieb. Nach über 25 Jahren Webdesign und unzähligen Joomla-Versionen gibt es immer wieder kleine Herausforderungen. Aber genau das gehört dazu – und macht den Reiz eines solchen Projekts aus.

In den nächsten Wochen werde ich nach und nach alte Inhalte überarbeiten, neue Beiträge veröffentlichen und viele Erinnerungen wieder aufleben lassen. Außerdem warten noch einige neue Ideen darauf, umgesetzt zu werden.

Ich freue mich, dass du vorbeischaust und mich auf diesem Weg begleitest.

Willkommen im neuen Wölviehs World! 💚

landingpage
14. Juli 2026
  1. Über mich
  2. Tilly
  3. Datenschutzerklärung
  4. Unser Wohnwagen
  • 1
  • 2
  • 3

Neu im Blog

19 Juli 2026
Haarlänge 07/2026
Haarlänge 07/2026
Haare
Haarlänge
Weiterlesen
18 Juli 2026
Warum ich mehr messe als mein Gewicht
Warum ich mehr messe als mein Gewicht
Life
Weiterlesen
17 Juli 2026
woelfchen83 - VITAL VIRAL
woelfchen83 - VITAL VIRAL
Life
Weiterlesen
  • Datenschutz
  • Impressum
© 2000-2026 woelfchen83
Wölviehs World - seit 2000 online Wölviehs World - seit 2000 online
  • Home
  • Über mich
  • Meine Tiere
    • Anton
    • Tilly
  • Regenbogenbrücke
    • Pünktchen (Mausi)
    • Timmy
    • Butch
    • Dolly
    • Mimi
    • Punk
  • Blog
  • Haarblog
  • Social Media
    • woelfchen83
    • coocooclan
    • Leises Rauschen
  • Core-Blog