03.03.2020
Mir war den ganzen Tag übel und ich war so kaputt, dass ich den ganzen Tag schlafend auf der Couch verbrachte.
04.03.2020
Um Punkt 05:00 Uhr wurde ich von der geplatzten Fruchtblase wach. Wehen hatte ich noch keine, sodass ich dachte, ich könnte noch etwas Kraft tanken und schlafen. Gegen 6 Uhr sagte ich meinem Mann, dass es sich wohl nicht mehr lohnen würde zur Arbeit zu fahren. Da er jedoch der einzige mit Schlüssel war, musste er zumindest kurz dort hin und alles Weitere regeln.
Ich beschloss sodann in Ruhe zu frühstücken und zu duschen und mich dann von meiner Mutter, die ich um halb 7 aus dem Bett geklingelt hatte, zum Kreißsaal fahren zu lassen. Um 06:40 Uhr rief ich im Kreißsaal an und gab Bescheid, dass wir dort in spätestens zwei Stunden eintrudeln würden. Die Hebamme am anderen Ende der Leitung war schon etwas skeptisch, doch noch war ich guter Dinge.
Kurz nachdem ich mich zum Blutzucker messen und Frühstück an den Tisch gesetzt hatte, bekam ich wie aus dem Nichts sehr schmerzhafte Wehen, die sich nicht wirklich verarmen ließen. Zudem kam jedes Mal ein großer Schwapp Fruchtwasser mit. Um die Lage abschätzen zu können, wollte ich den Abstand der Wehen stoppen, doch so heftig wie diese waren, konnte ich mich nicht wirklich darauf konzentrieren. Doch in etwa kamen diese bereits alle 4 Minuten.
Ich rief erneut meine Mutter an, erzählte ihr von den heftigen Wehen und sagte ihr, dass sie sich beeilen sollte.
Eine Gefühlte Ewigkeit später war sie endlich da, musste jedoch erst den Ersatzschlüssel holen, da ich es nicht mehr zur Tür schaffte.
Da ich noch immer sehr viel Fruchtwasser verlor und die Wegen so heftig waren und oft kamen, beschlossen wir um 07:45 Uhr einen Krankenwagen zu rufen. Da ich Angst hatte, dass die Sanitäter mich nicht ins Wunschkrankenhaus fahren würden, sprach meine Mutter noch kurz mit der Leitstelle, die uns versicherte mich in die Uniklinik nach Freiburg zu fahren.
Der Rettungswagen war innerhalb kürzester Zeit da und wenig später waren wir auch schon mit Blaulicht und Sirene auf dem Weg in die Uniklinik. Der Fahrer ließ es ordentlich laufen, sodass ich schon Sorge hatte von der Trage zu fallen und mich krampfhaft fest hielt. Nach ca. 20 Minuten waren wir auch schon im Kreißsaal und ich wurde erstmal ans CTG gehängt und untersucht.
Bei der Ankunft war der Muttermund bereits bei 3-4 cm.
Gegen 9 war dann auch endlich meine Mutter da. Sie war zwar, nachdem sie unseren Hund kurz hatte pinkeln lassen, gleich hinter her gefahren, doch sie steckte 15 Minuten im Aufzug der Uniklinik fest.
Beim erneuten CTG schreiben musste ich schon nach der Hebamme klingeln, da ich Presswehen hatte. Ich entschied mich mir Buscopan und Oxytocin geben zu lassen.
Mein Mann, den meine Mutter Bescheid gegeben hatte, dass wir auf dem Weg ins Krankenhaus sind, kam mit dem Bike zur Klinik gefahren und war dann gegen 10 Uhr da.
Hebammenschülerin, ja feiiiin
wechselnde Positionen
Buscopan + Oxitocyn
keine PDA
Geburtsstillstand
Kristellert
Plazenta tiefe Hocke
Dammriss
"Wo gehört denn das hin?"